Vier Nächte Finca, drei Touren, ein Grill. Cap de Formentor am ersten Tag, Sa Calobra am zweiten.
–Tage
–Stunden
–Minuten
–Sekunden
Finca Bennassar, Camí de Can Seguinot – vier Kilometer außerhalb von Pollença
Vier Zimmer, sieben Betten, drei Bäder, Pool und überdachte Terrasse zum Grillen.
Der Ablauf
Finca Bennassar, Camí de Can Seguinot, Pollença. Alle Touren starten und enden am Haus – die Mietwagen brauchen wir nur für Transfer, Einkauf und Abendessen.
Freitag9. April
Ankommen und GrillenFinca
Landung Palma, zwei Mietwagen übernehmen, ca. 70 Min. nach Pollença
Großeinkauf auf dem Weg: Eroski oder Mercadona in Pollença oder Alcúdia
Räder werden an die Finca geliefert – Sitzhöhen einstellen, Pedale montieren, Reifendruck. Für acht Räder eine gute Stunde einplanen
Bei später Landung: Lieferung erst Samstag 8 Uhr, dann Start um 10 statt 9 – kostet einen Miettag weniger
Abends Grillen am Haus, Sobrassada und Rotwein, früh ins Bett
Samstag10. April
Tour 1 – Cap de Formentor55 km
9:00 Uhr Start ab Finca, zurück gegen 13 Uhr
Nachmittags Pool und Beine hochlegen
Abends Paella in Port de Pollença – Vorschläge weiter unten
Sonntag11. April
Tour 2 – Sa Calobra112 km
8:30 Uhr Start, das ist die Königsetappe – zurück gegen 16 Uhr
Unterwegs Kaffeestopp am Kloster Lluc, Coca de patata in Caimari
Abends Fisch grillen an der Finca – Dorade oder Wolfsbarsch morgens auf dem Markt kaufen
Montag12. April
Tour 3 – nach Tagesform78 oder 95 km
Zwei Varianten: flache Pla-Runde oder Coll de Femenia mit Lluc
Wer platt ist, fährt die kurze Runde ans Meer – niemand muss
Räder abends abholen lassen – spart den Dienstag als Miettag, geradelt wird eh nicht mehr
Abend offenfrei Restaurant oder Tapas in der Altstadt von Pollença, danach die 365 Stufen zum Calvari hoch. Rund 35 € pro Person sind eingeplant
Dienstag13. April
Abreise
Räder sind seit Montagabend weg – nichts mehr zu tun
Finca übergeben, Kaution zurück, Mietwagen mit vollem Tank abgeben
Die Touren
Alle Distanzen ab Finca. Höhenprofile sind maßstäblich gezeichnet, Zeiten für eine gemischte Gruppe mit Kaffeestopps.
Cap de Formentor
SamstagEinrollen mit Aussicht
Der Klassiker vor der Haustür und die perfekte erste Ausfahrt: kurz, spektakulär, mit zwei kernigen Anstiegen. Die Straße windet sich am Kamm entlang, links Steilküste, rechts das Meer. Früh losfahren, dann sind die Reisebusse zum Mirador noch nicht unterwegs.
55Kilometer
950Höhenmeter
3:30Stunden bewegt
7 %steilste Rampe
km 0 Finca, flach rüber nach Port de Pollença
km 11 Anstieg zum Mirador Es Colomer, 4 km mit 5 %
km 16 Abfahrt zur Platja de Formentor, danach nochmal 6 km hoch
km 26 Leuchtturm, Café am Wendepunkt, dieselbe Strecke zurück
Die Auffahrt aus der Bucht ist 9,4 km lang, hat im Schnitt 7 % und ist nach unten hin die einzige Straße – wer runterfährt, muss auch wieder hoch. Rechnet mit 45 bis 70 Minuten für den Anstieg. Trinkflaschen unten am Kiosk auffüllen, oben gibt es bis Escorca nichts.
112Kilometer
2.200Höhenmeter
6:00Stunden bewegt
682Meter höchster Punkt
km 10 Coll de Femenia, 8 km mit 5 % – ruhig angehen
km 28 Kloster Lluc, Coll de sa Batalla, Kaffeestopp
km 42 Coll dels Reis, dann 10 km Abfahrt mit dem Krawattenknoten
km 52 Sa Calobra, Wendepunkt, danach direkt wieder hoch
km 84 zurück über die Ma-10, lange Abfahrt vom Femenia nach Hause
Erholungsrunde durchs Landesinnere und zurück an der Bucht entlang. Windschattenfahren, Mandelbäume, ein langer Kaffee auf dem Marktplatz von Sineu. Ideal, wenn Sa Calobra am Vortag in den Beinen sitzt.
95Kilometer
550Höhenmeter
4:00Stunden bewegt
flachCharakter
km 22 Inca, dann weiter über die Landstraßen nach Sineu
km 48 Petra, Santa Margalida, Muro
km 82 Alcúdia und die Bucht zurück nach Port de Pollença
Kurze, knackige Bergrunde ohne die lange Ma-10-Schleife: hoch zum Coll de Femenia, weiter nach Lluc und über die Serpentinen von Sa Batalla nach Caimari runter. Flach zurück über Selva und Campanet.
78Kilometer
1.250Höhenmeter
4:00Stunden bewegt
580Meter höchster Punkt
km 10 Coll de Femenia, 8 km mit 5 %
km 30 Lluc, danach Abfahrt Sa Batalla nach Caimari
Ein Betrag, alles drin. Nur der Flug kommt dazu, den bucht jeder selbst. Finca und Mietwagen teilen sich durch die Gruppe, deshalb ändert sich der Preis je nachdem, wie viele mitfahren.
Wir sind zu
Das ist alles drin
Nicht enthalten: Flug und Anreise zum Flughafen, persönliche Extras wie zusätzliche Bar-Abende, Souvenirs, Trikots und alles, was jemand für sich allein ausgibt.
Organisation
Alles, was vorher geklärt sein sollte, plus die Adressen, die ihr vor Ort braucht.
Räder mieten
Formentor Rent Bike5,0 ★ Liefert und holt an der Unterkunft ab – für eine Finca außerhalb das Sinnvollste. Abwicklung per WhatsApp.
Pro Am Cycles, Port de Pollença 5,0 ★ Kleiner Laden, sehr gute Räder, mittags geschlossen.
Mallorca Bike Hire4,8 ★ Deutsch- und englischsprachig, hat Erfahrung mit Gruppenbuchungen.
Pollensa Cycling4,9 ★ und Bike Island4,9 ★ als Alternativen.
April ist Hochsaison für Rennradler. Acht Räder in passenden Größen gibt es nicht spontan – spätestens im Januar reservieren, mit Rahmengrößen und eigenen Pedalen.
Mietdauer: Freitag liefern, Montagabend abholen lassen. Vier Tage statt fünf, ohne dass jemand später losfährt. Preise für 3, 4 und 5 Tage anfragen – bei acht Rädern gibt es oft einen Pauschalpreis, dann lohnt das Rechnen gar nicht erst.
Essen gehen
Ca'n Pescador, Promenade Port de Pollença 4,6 ★ Direkt am Wasser, gilt als beste Paella im Ort.